Zigarre anschneiden und Tipp Nr. 4 wird dir gefallen

Die Zigarre anschneiden und Tipp Nr. 4 wird dir gefallen. Doch lass dir Zeit und lies alle Tipps mal durch. Wie schneidet man eine Piramide, eine Torpedo, eine Belicoso an? Und eine Pajero? Und was macht man mit einem „Ringelschwänzchen“?

Es gibt unterschiedliche Zigarrenköpfe:

  • Spitzig zulaufende
  • Flache, rundliche
  • Ringelschwänzchen

Tipp # 1: Achte auf die Zigarrenkappe

Am Zigarrenkopf ist die Zigarrenkappe. Sie schliesst die Lücke des Decklatts. Ohne die Zigarrenkappe würde sich das Deckblatt während des Smokes aufrollen. Vielleicht hast du das sogar schon erlebt: Die Zigarrenkappe löst sich komplett ab und der Smoke wird etwas mühsam, weil sich das Deckblatt abrollt. Du musst es immer wieder zusammendrücken. Deshalb: Schneide deine Zigarre nie so an, dass du die ganze Kappe zu knapp oder ganz abschneidest. Es kommt auch vor, dass die Kappe viel zu klein ist und du kaum die Möglichkeit hast, die Zigarre optimal anzuschneiden. Hier lohnt es sich, die Zigarre zu lochen. Und auch hier ist in einem solchen Fall Vorsicht geboten. Falls dir das doch mal passiert: Der PerfecRepair hilft in so einem Fall das Deckblatt wieder anzukleben. (Tipp: In der Schweiz kaufen >)

Die Zigarrenkappe darf nicht komplett weg geschnitten werden.

Tipp # 2: Steuere die Geschmacksintensität

Man sagt: Je kleiner der Anschnitt / das Loch, desto intensiver der Geschmack. Das kann zutreffen, muss aber nicht. Mache deine eigenen Erfahrungen. Es gibt keine allgemein gültige Regel.

Piramide: Nur ein kleines „Fitzelchen“ angeschnitten

Tipp # 3: Steuere das Zugverhalten

Man sagt: Je grösser der Anschnitt / das Loch, desto leichter ist das Zugverhalten. Stimmt nicht immer. Es kommt darauf an, wie qualititativ die Zigarre gerollt ist. Bei einer perfekt gerollten Zigarre ist auch ein kleiner Anschnitt / kleines Loch total unproblematisch. Zieht die Zigarre zu wenig, ist es ratsam, den Anschnitt / das Loch ein bisschen grösser zu machen. Probiere es aus, du wirst die Unterschiede sofort erleben. Allerdings kann es auch vorkommen, dass das Zugverhalten dennoch zu stark ist. In diesem Fall hilft das weiter: 3 Tipps, wenn die Zigarre nicht zieht. Oder verwende den PerfecDraw. (Tipp: In der Schweiz kaufen >)

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Tipp # 4: Schneide sie nie etwa in der Mitte ab

Ich habe das schon mal gemacht. Die Zigarre verglimmte im ersten Drittel und ich liess sie lange liegen (über eine Stunde). Ich zündete sie wieder an, aber sie schmeckte mir nicht mehr. Ich dachte, vielleicht hilft es, sie in der Mitte durchzuschneiden und dann weiter zu rauchen. Igitt. Das war noch schlimmer. Das bringt nix. In einem solchen Fall hilft das Degasieren.

Ein anderes mal war der Zugwiderstand viel zu hoch. Noch im ersten Drittel kam ich auf die Idee: Ok, abschneiden in der Mitte. Der Geschmack war komplett ruiniert und gezogen hat sie auch nicht besser.

Und hier die konkreten Beispiele

Zigarre anschneiden: Spitzig zulaufender Zigarrenkopf

Der Zigarrenkopf ist spitzig (Torpedo, Piramide, Belicoso, Figurado). Welche Nummer würdest du wählen?

Hier gilt, wie bei allen Zigarren (Ausnahme beim Ringelschwänzchen, siehe unten): Achte darauf, dass du die Zigarrenkappe nicht zu knapp oder komplett abschneidest. Bei diesem Beispiel der Zigarre ist die Zigarrenkappe perfekt in der Grösse. Da kannst du sogar noch # 4 anwenden. # 1 könnte zu wenig sein, das musst du einfach ausprobieren; Sofern das Zugverhalten gut ist für dich, dann ist es ok. Den Anschnitt vergrössern kannst du ja auch nachträglich noch machen.

Zigarren anschneiden: Flacher Zigarrenkopf

Der Zigarrenkopf ist flach, die sogenannten „Parejo“-Zigarren. Welche Nummer würdest du wählen?

Auch hier gilt, wie bei allen Zigarrenm (Ausnahme beim Ringelschwänzchen, siehe unten): Achte darauf, dass du die Zigarrenkappe nicht zu knapp oder komplett abschneidest. Anschnitt #3 und # 4 ist schon zu viel, weil sich die Zigarrenkappe ablösen wird (achte auf den Rand der Kappe)# 1 und # 2 sind optimal.

Zigarre anschneiden beim „Ringelschwänzchen“: Die Zigarre hat keine Kappe

Das Ringelschwänzchen kannst du „abdrehen“. Der Nachteil: Das Deckblatt kann sich während des Smokes „auffächern“ und der Smoke ist dann etwas mühsam. Das ist mir bei diesem Exemplar passiert. Der Vorteil: Der „Anschnitt“ ist relativ klein, wodurch das Zugverhalten für mich persönlich angenehmer und auch der Geschmack intensiver ist. Du kannst sie natürlich auch ganz normal mit dem Cutter oder der Zigarrenschere anschneiden. Aber das Deckblatt kann sich auch hier „auffächern“. Ringelschwänzchen-Abschlüsse sind schön zum anschauen, aber sie können unpraktisch sein für den Zigarrengenuss.

Bewerte ZigarrenZone auf Google – herzlichen Dank 🙂

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Antworten

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  1. Sehr toller Artikel.. vielen Dank. Ich nutze seit einiger Zeit mit neuer Vorliebe den V-Cutter von XIKAR bei flachen Köpfen 🙂
    Weiter so Vasilij

  2. Herzlichen Dank für diese guten Tipps, die ich gerne befolgen werde uns so meine Erfahrungen bereichern.