Ostern Social Media – Warum machen wir das eigentlich?
Ostern Social Media – au weia! Gefühlt habe ich über Ostern gefühlte 5432 Ostergrüsse auf Social Media gesehen. Alle freundlich. Alle bunt. Alle mit einem Beigeschmack von KI, Stock-Hasen und Digitalpflichtgefühl. Ein schönes Ritual? Aber mal ehrlich: Warum passiert das nur zu Ostern auf Social Media – und nie sonst? Zum Beispiel an einem Dienstag?
Inhaltsverzeichnis

Ostern Social Media? Warum machen wir das eigentlich? Ich gönn mir eine Cohiba Siglo V aus dem Jahr 2012 und denke nach.
Ostern Social Media – Wenn der Algorithmus zur Auferstehung ruft
Jedes Jahr das Gleiche:
Karfreitag ist noch ruhig.
Samstag baut sich was auf.
Und dann, Sonntagmorgen um Punkt 08:00 Uhr, explodiert das Internet:
Hasen-Emojis, Eier-Filter, Motivationsbilder mit Bibelzitaten, daneben Osterhasen mit Zigarren.
Und du?
Mittendrin.
Überflutet von Posts, die so viel Nähe ausstrahlen wie ein Thermodrucker auf Betriebsstörung.
Was wäre, wenn wir einfach mal am Dienstag sagen würden: Ich denk an dich?
Also mal ehrlich:
Warum brauchen wir einen Feiertag, um anderen etwas Gutes zu wünschen?
Warum nicht einfach mal am 22. April um 14:17 Uhr schreiben:
„Ich hoffe, dein Kaffee war gut. Und dein WLAN stabil.“
Keine Hashtags. Kein KI-Grafik-Gemetzel. Kein Zwang.
Nur… Menschlichkeit.
OHNE mal eben „schnell den KI-Ostergruss raushauen, drauf gesch….. und gut ist. Pflicht erfüllt!“
Kleiner Impuls: Handy weg – du schaffst das!
Probier’s doch einfach mal:
Leg das Handy für 10 Minuten zur Seite.
Keine Nachrichten. Kein Insta-Scrollen. Kein Hasen-Content.
Danach darfst du ja alles wieder aufholen.
Stress dich 20 Minuten durch Storys, Tweets, Reels und Gruppen-Chats.
Und fühl dich danach…
noch gestresster als vorher.
Mission erfüllt.
😂
Ostern Social Media ist wie ein Einweg-Smiley – nett, aber nicht nachhaltig
Ich mag Grüsse. Wirklich.
Aber vielleicht fangen wir an, zwischendurch echt zu sein.
Auch ohne Feiertagsfilter.
Und wenn das nicht geht –
dann zünd dir einfach eine Zigarre an.
Die braucht keinen Kalender.
Nur Ruhe. Und ein Feuerzeug für deine Zigarre.
Über meinen letzten Newsletter habe ich mich wirklich gefreut – und nein, nicht (nur) wegen des Lobs. Obwohl: Ein bisschen Ego-Streicheln ist schon nett. 😅
Aber es waren die Rückmeldungen per Mail, die es ausgemacht haben.
Menschen haben sich bedankt – für einen Text, der zum Lachen gebracht hat. Und gleichzeitig zum Denken.
Und genau da dachte ich: Vielleicht macht das hier doch Sinn. Vielleicht.
Und weisst du was?
Ich zünd mir jetzt ’ne Zigarre an.
Nicht aus Protest. Nicht zur Selbstbelohnung.
Einfach, weil sie nicht vibriert, nicht piept, nicht leuchtet
und mich nicht fragt, ob ich heute schon 8.000 Schritte gemacht habe.
Sie ist einfach da.
Langsam. Ruhig.
Ein analoger Mittelfinger gegen die Feiertags-Hyperkommunikation.
😂
Frohen Dienstag!
Oder was auch immer für ein Tag ist.
Ich denk an dich. Ohne Hashtag. Ohne Like.
Nur mit Rauch von meiner Zigarre.
Was denkst du eigentlich über diesen ganzen Ostergruss-Wahnsinn auf Social Media – nett gemeinte Tradition oder digitaler Pflichtgruss mit Hasenfilter? Hinterlasse uns einen kurzen Kommentar! Ohne Registrierung, im Anschluss an diesen Beitrag.
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THE LENTO: Für Menschen, die nicht schneller werden wollen

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Guten Dienstag Vasilij,
ich muß gestehen ich habe mehrere Bildgrüße mit der KI erstellt. Es kamem erstaunliche Ergebnisse dabei heraus. „Meine Community“ habe ich damit auch bedrängt und ja Du hast Recht. Es wirkt ermüdend, zunehmend nervig und ist oft/meist bei genauer Betrachtung oft inhaltslos. Es ist zwar am Anfang nett, doch wer war nochmal die Schwester von nett?
Also.. Mehr Ruhe und Genuß mit sich selbst oder in einer schönen Runde genießen.
Hallo Mark, vielen lieben Dank für deinen ehrlichen Kommentar – das schätze ich sehr!
Ja, am Anfang ist es wirklich faszinierend, was KI alles kann. Diese „Wow“-Momente sind nicht zu leugnen. Aber dann kommt irgendwann der Punkt, an dem man merkt: Vieles sieht beeindruckend aus, doch irgendwie fehlt die Seele. Wie du sagst – es wird schnell ermüdend und verliert an Bedeutung. Und die Schwester von nett… na ja, ich glaube, sie heißt egal. 😉
Ich finde deinen Schlusssatz großartig: Mehr Ruhe, mehr echter Genuss – mit sich selbst oder in guter Gesellschaft. Genau darum geht’s doch beim Zigarrenrauchen. Danke, dass du das so schön auf den Punkt gebracht hast.
Auch ich habe es nicht so mit Grüsse und Glückwunsch verteilen. Gebe zwar meistens eine Antwort, aber ich finde es schon etwas stressig. Na ja, Glückwünsche zu bestimmten Geburtstagen bei Freunden verschicke ich. Aber ohne KI, da schreibe ich selbst etwas Kleines dazu, ohne Bildchen.
Wo wird uns diese KI noch hinführen? Früher sagte man noch, der Computer darf uns nicht beherrschen. Er muss für uns arbeiten und nicht gegen uns. Wie war das damals mit dem Ausspruch „Büro ohne Papier“, und heute?
Na schauen wir mal bei einem guten Smoke was da auf uns zukommt.
Hallo Guido,
du sprichst mir aus der Seele! Dieses ganze „Gratulations-Karussell“ kann schnell zur Pflichtübung werden – und dann verliert’s seinen Wert. Ich finde es klasse, dass du Geburtstagsgrüße noch selbst schreibst. Ohne Bildchen, ohne KI – einfach von Mensch zu Mensch. Das ist heutzutage fast schon rebellisch. 😄
Deine Gedanken zur KI kann ich gut nachvollziehen. Was einst als Hilfe gedacht war, wird schnell zur Belastung, wenn man nicht aufpasst. Und das papierlose Büro… tja, ich glaube, wir haben heute mehr Ausdrucke als je zuvor – nur jetzt heißen sie „wichtige Unterlagen für den Zoom-Call“.
Also ja: Lass uns lieber bei einem guten Smoke den Moment genießen. Ohne Filter. Ohne Pixel. Einfach echt.
Geht halt schnell: Bild generieren und abschicken. Drei Minuten Arbeit damit. „Früher“ hat man noch selbst was geschrieben, ist jetzt schon längst vorbei. Stimmt schon was du schreibst, ist ein guter Artikel!
Hallo Andreas
Vielen Dank dir! Ja, die drei Minuten sind verlockend – aber manchmal braucht’s eben doch ein paar echte, handgeschriebene Zeilen, damit’s wirklich etwas bedeutet. Freut mich sehr, dass dir der Artikel gefallen hat! 🙏😊
Danke, wie wahr,das ist wirklich zum nachdenken, es ist schon fast wie ein Zwang immer das schreiben zu Feiertagen. Du hast so recht,man kann auch sonst mal schreiben ✍️.
So,jetzt lege ich das Handy zur Seite und zünde mir eine Zigarre an . Lg und guten Genuss.
Hallo Danilo,
Genau so ist es – einfach mal schreiben, ohne Anlass, das hat oft viel mehr Gewicht. Und jetzt: perfekte Entscheidung mit der Zigarre! Lass es dir gut gehen und genieße den Moment. LG zurück! 😊🔥💨
🤣 Danke für diesen Text. Ich habe wirklich danach kurz mein Handy weggelegt. Es waren nur 5 Minuten mehr ging nicht. Aber immerhin! und vorher habe ich mir eine Zigarre angezündet. Ich muss jetzt auch nachdenken 😁
Hallo Harald
😄 Fünf Minuten sind fünf Minuten – zählt absolut! Und mit Zigarre dabei sogar Qualitätszeit. Danke dir fürs Mitlachen und Mitdenken! 💨✌️