InterTabac 24 exklusiv: Zehn Jahre PDR in Deutschland – Hinter den Kulissen mit Abe Flores
Ich treffe Abraham «Abe» Flores auf der Messe, und schon im ersten Moment spüre ich seine Leidenschaft. Er steht in seinem Stand in Halle 7.„PDR ist seit über zehn Jahren auf dem deutschen Markt vertreten“, erzählt er stolz.
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Der Autor hinter diesen Beiträgen ist Oliver – Überlebenskünstler, Wintergriller, Fernsehfuzzie aus Bonn. Er scheitert dauerhaft an dem Versuch, sportlich zu bleiben, liebt Zigarren, Rock’n’Roll, Barbecues, schlechte Witze und Single Malt Whisky. Mittlerweile ist er zu alt, um erwachsen zu werden.
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Von Klassikern bis zu den Neuheiten
Er führt mich durch sein Sortiment, zeigt mir die Klassiker, die viele schon kennen, von den 1878 Santiago-Editionen bis hin zu den Gran Reservas. Doch es gibt auch Neues. „Schau dir diese AFR-75 Zigarren an“, sagt Abe und präsentiert mir eine Zigarre. „Ein ecuadorianisches Deckblatt – cremig und voller Butteraromen, und das zu einem guten Preis.“

AFR-75.
Der deutsche Markt läuft prima!
Neugierig frage ich ihn, wie die Messe für ihn läuft. „Sehr gut!“, antwortet er lachend. „Es sind viele neue internationale Leute da, neue Vertriebshändler. Der deutsche Markt läuft prima, aber auch weltweit haben wir uns gut geschlagen.“ Auch wenn er kein Deutsch versteht, spürt er die Begeisterung und das Interesse der Kunden.
Als ich ihn frage, wie lange er schon im Geschäft ist, erzählt er: „Die Marke PDR gibt es seit 2007. 2006 habe ich mit der Produktion angefangen, und 2007 haben wir in den USA eingeführt. Deutschland war unser erster europäischer Markt, danach kam Spanien. Die Criollito, eine unserer Zigarren, war zunächst exklusiv in Spanien erhältlich, bevor sie sich über die ganze Welt verbreitete.“

Abe Flores (rechts) mit Oliver (links) im Gespräch.
Abe spricht mit viel Stolz und Leidenschaft über seine Arbeit. „Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen, kein multinationaler Riese. Ich berühre jeden Tabak, ich stecke mein Herzblut hinein. Wenn du meine Zigarren rauchst, hoffe ich, dass du das spürst.“
Zum Schluss frage ich ihn scherzhaft, ob er selbst noch Zigarren rollt. „Ja, manchmal“, sagt er und grinst. „Dieses Jahr nicht, die Bestellungen waren einfach zu groß. Ich werde langsam alt.“ Wir lachen beide, und mit einem herzlichen „Danke!“ verabschiede ich mich von Abe, beeindruckt von seinem Engagement und seiner ungebrochenen Leidenschaft für die Kunst des Zigarrenmachens.

El Vinyet.
Übrigens: Abe hat bei der ersten Charge der El Vinyet die Einlage höchstpersönlich gebuncht! Das bedeutet, er hat die Tabakblätter der Einlage von Hand zu einem sorgfältigen Bündel geformt, was ein entscheidender Schritt in der Zigarrenherstellung ist. Dieser Prozess stellt sicher, dass die Zigarre gleichmäßig brennt und ihren vollen Geschmack entfaltet. Es zeigt auch, wie viel Hingabe und Expertise in die Herstellung der El Vinyet eingeflossen ist, indem Abe selbst Hand anlegt und die Qualität der Einlage sicherstellt.
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