CAPITOL – Rauch, Champagner und eine Zigarre aus einer anderen Zeit

Die meisten Zigarren beginnen mit einer Geschichte über Tabak. CAPITOL beginnt mit einer Tür. Dahinter wartet eine Welt aus Jazzclubs, Champagner und Zigarrenrauch – und eine Marke, die genau dieses Lebensgefühl wiederbeleben will. Ich find’s klasse!

Jazz, Champagner und ein Raum voller duftenden Zigarrenrauch

Die Tür fällt hinter dir ins Schloss, und für einen Moment wirkt es, als wärst du in eine andere Zeit getreten. Gedämpftes Licht liegt auf polierten Holztischen. In der Ecke spielt eine Jazzband, deren Musik sich wie warmer Rauch durch den Raum zieht. Stimmengewirr mischt sich mit Lachen, Gläser klirren, Champagner perlt. Später hörst du Charleston und schnellen Swing – die Stimmung explodiert. Auf schweren Ledersesseln sitzen Menschen, die sich Zeit lassen – für Gespräche, für Tanzen und Knutschen, für die Nacht und für ihre Zigarren. Über allem hängt ein feiner Schleier aus Rauch. Es ist die Welt der Goldenen 1920er – sie wird auch Art Déco genannt.

Eine Epoche, die nach dem Ersten Weltkrieg entstand wie ein plötzlicher Ausbruch von Lebensfreude. Die Städte Europas und Amerikas pulsierten. Kasinos, Jazzclubs und elegante Hotels wurden zu Bühnen eines neuen Lebensgefühls. Wer damals reich war, zeigte es auch. Männer erschienen in massgeschneiderten Anzügen, glänzende Schuhe auf Parkettböden, schwere Manschettenknöpfe am Handgelenk. Frauen trugen Kleider aus Seide, funkelnde Halsketten und Frisuren, die im Licht der Kronleuchter schimmerten.

Die Nacht begann spät – und endete oft erst, wenn draussen schon wieder die Sonne aufging. Diese Welt hatte auch ihre eigene visuelle Sprache: Art Déco. Klare Linien, geometrische Formen, Messing, Chrom und Gold. Architektur und Design spiegelten das Selbstbewusstsein einer Zeit wider, die Luxus nicht versteckte, sondern zelebrierte.

Genau hier beginnt die Idee der Zigarrenmarke CAPITOL. Denn CAPITOL versucht nicht, eine alte Zigarrenfabrik oder einen legendären Gründer zu erzählen. Die Marke tut etwas anderes: Sie baut eine Szene. Eine Atmosphäre. Ein Gefühl. Als CAPITOL im September 2023 auf dem europäischen Markt erschien, fiel sofort ihre Gestaltung auf. Die Banderolen greifen die Formen des Art Déco auf – klare Geometrien, elegante Linien, eine Ästhetik, die eher an Architektur erinnert als an klassische Zigarrenetiketten.

Man merkt schnell: Diese Marke erzählt keine Zigarrenmanufaktur-Vergangenheit. Sie erschafft eine Bühne.

Der Mann, der diesen Rauch komponierte

Hinter dieser Bühne steht eine bekannte Persönlichkeit der modernen Zigarrenwelt: Rafael Nodal. Nodal gehört zu jener Generation von Zigarrenmachern, die Premiumzigarren nicht als Industrieprodukt betrachten. Für ihn beginnt alles mit dem Blend – mit der sorgfältigen Auswahl und Balance verschiedener Tabake. Mit seinem Label Aging Room machte er sich einen Namen in der sogenannten Boutique-Bewegung der Zigarrenbranche. Seine Zigarren erhielten regelmässig hohe Bewertungen in internationalen Fachmagazinen. Für viele Aficionados wurde sein Name zu einem verlässlichen Hinweis auf Qualität. Auch andere Marken tragen seine Handschrift. Projekte wie La Bohème oder SWAG zeigen seine Vorliebe für eigenständige Konzepte und präzise komponierte Mischungen.

Dieses Gespür für Tabak, Mischung und Inszenierung floss auch in die Entwicklung von CAPITOL ein. Die Marke gehört zum Portfolio der spanischen Tabacalera S.L.U.. Tabacalera zählt zu den grossen Akteuren der internationalen Zigarrenbranche und ist in Spanien unter anderem für den Vertrieb der Habanos verantwortlich. Mit CAPITOL entschied sich das Unternehmen bewusst für einen anderen Weg: Keine historische Legende. Keine alte Fabrikgeschichte. Stattdessen eine Zigarre, die ein Lebensgefühl transportiert – eine Atmosphäre aus Luxus, Eleganz und nächtlichem Leben.

Wo dieser Rauch geboren wird

Während die Bildsprache von CAPITOL in die Goldenen 1920er Jahre zurückführt, entsteht die Zigarre selbst in einer der wichtigsten Zigarrenregionen der Gegenwart: Estelí in Nicaragua. Dort stehen die Manufakturen der Familie Plasencia – einer der erfahrensten Tabakdynastien Mittelamerikas. Seit Generationen baut die Familie Tabak an, fermentiert ihn und produziert Zigarren für zahlreiche internationale Premium-Marken. Für CAPITOL entschied man sich für ein klares Konzept: 100 Prozent Nicaragua.

Das Zipfelchen am Zigarrenkopf ist eines der schönen Merkmale der CAPITOL.

Einlage, Umblatt und Deckblatt stammen vollständig aus nicaraguanischem Tabak. Jede Zigarre wird von Hand gerollt – Blatt für Blatt, mit jener ruhigen Präzision, die nur aus Erfahrung entsteht. Auch optisch besitzen die Zigarren eine eigene Handschrift. Die Kappe endet in einem kleinen Zipfelchen, das der Zigarre eine elegante, fast spielerische Note verleiht. Ein ähnliches Detail kennt man von der Cohiba Behike.

Ein unkomplizierter Smoke bis zum Schluss.

Die Formate sind grosszügig gewählt – ein Stil, der bei modernen Premiumzigarren beliebt ist. Dadurch entsteht ein dichter Rauch, der die Aromen des Blends voll zur Geltung bringt – natürlich spielen dabei auch die Qualität des Tabaks sowie die Qualität des Rollens eine wichtige Rolle. Beim Rauchen zeigt sich der typische Charakter nicaraguanischer Tabake: cremiger Rauch, Noten von gerösteten Nüssen, Holz und Kaffee, begleitet von feinen Gewürzen. Die Stärke bleibt im mittleren Bereich und lässt den Aromen genügend Raum.

CAPITOL versteht sich damit nicht als Zigarre der Extreme. Sie ist eine Zigarre für Abende, die länger dauern als geplant.

Eine Zigarre für Momente, in denen niemand auf die Uhr schaut

Die eigentliche Idee von CAPITOL ist genau hier: Diese Zigarre will dich nicht herausfordern. Sie verlangt keine analytische Aufmerksamkeit, keine konzentrierte Verkostung, bei der man jede einzelne Nuance auseinandernehmen muss. CAPITOL ist anders. Der Rauch ist vollmundig, weich und leicht bis mittelkräftig. Die Zigarre glimmt ruhig und zuverlässig, als hätte sie alle Zeit der Welt. Während des Rauchens entwickelt sie sich weiter, die Aromen werden etwas ausgewiefter, die Balance runder – doch sie bleibt stets unkompliziert.

Sie begleitet dich, statt dich zu fordern. Und genau darin liegt ihre Nähe zu jener Zeit, aus der ihre Bildsprache stammt. Auch die Nächte der Jazzclubs der 1920er-Jahre waren nicht kompliziert. Man analysierte nicht, man genoss. Musik spielte, Menschen lachten, Champagner floss. Gespräche zogen sich durch die Nacht, ohne dass jemand auf die Uhr sah.

Vielleicht passt CAPITOL genau deshalb so gut in diese Szene. Eine Zigarre, die nicht im Mittelpunkt stehen muss – sondern die Nacht einfach ein kleines Stück besser macht – oder einfach deinen ganz besonderen Moment geniessen willst.

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