Sehr gute Ernte auf Cuba 2019

Zigarren.Zone sprach mit dem Tabakbauern Hector Luis aus Pinar Del Rio, Cuba via FB-Messenger. Er hat uns ein paar Fragen beantwortet.

V.l.n.r.: Vasilij Ratej und Hector Luis im Februar 2018, Pinar Del Rio, Cuba

Wie war die Ernte dieses Jahr?Dieses Jahr haben wir eine gute Ernte – trotz einiger klimatischer Probleme – eine sehr gute Ernte. 


Ist das Wetter so gut wie 2018? Man musste letztes Jahr zweimal nachsäen, um zweimal zu ernten, was sich auf die Qualität der Pflanzen auswirkt? Wir machen keine 2 Ernten pro Jahr. Es ist vielmehr so: Wenn wir mit den neu ausgebrachten Pflanzen nicht zufrieden sind, ziehen wir sie aus der Erde, wenige Tage nach dem Einsetzen, wir bereiten die Erde erneut zu, in dem wir ihr einen Belüftungsprozess unter freiem Himmel geben, damit die Erde trocknet. Danach wird gefurcht und wir säen erneut, um die gewünschte Kraft  im Pflanzenstiel, im Laubwerk und in der Qualität der einzelnen Blätter zu erzielen.

Die Lounge bei Hector Luis

Was sind die Probleme in deiner Tabacalera? Die klimatischen Probleme.

Was möchtest du uns hier in Europa für einen Rat geben in Bezug auf den Genuss kubanischer Zigarren? Zunächst einmal muss man die entsprechende Kultur besitzen, um einen kubanischen Puro zu entzünden. Man benötigt ausreichend Zeit, um das Aroma zu geniessen, den Zug und den Geschmack. Man sollte ihn auch niemals am Ende des Rauchgenusses wegwerfen. Ich rate dazu, die aufgerauchte Zigarre auf dem Aschenbecher abzulegen, damit sie sich ausruht und ihr nützliches Leben mit Würde beendet.

Eines seiner Felder

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Antworten

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  1. Schön das es wieder gut läuft, aber ich befürchte dass diese „gute“ Ernte ebenso wie das Argument „schlechte“ Ernte, die Preise noch weiter in die Höhe steigen lässt. Langsam muss es mal gut sein!!

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