Habanos S.A.: 50%-Anteil geht nach Hongkong

Zigarrenproduktion auf Cuba

Medienmitteilung der 5THAvenue Products Trading-GmbH / Imperial Brands verkauft Zigarrensparte

Die Verhandlungen von Imperial Brands Plc. zum Verkauf der Zigarrensparte sind nun abgeschlossen. Der Verkaufspreis betrug insgesamt 1,225 Mrd. Euro. Das gesamte Paket wurde in zwei Bereiche aufgeteilt. Das US-Geschäft ging für einen Verkaufspreis von 185 Mio. Euro an die Gemstone Investment Holding Ltd. und umfasst neben Altadis USA auch die Filialkette „Casa de Montecristo“ und Online-Händler, wie JR Cigar, Serious Cigars und Cigars.com.

Das übrige Premiumzigarren-Geschäft ging für 1,04 Mrd. Euro an die Allied Cigar Corporation S.L. mit Sitz in Hongkong und beinhaltet unter anderem den 50%igen Anteil an Habanos S.A., an Internacional Cubana de Tabacos S.A. (Hersteller der maschinell gefertigten Zigarren und Zigarillos in Cuba) und an Promotora de Cigarros S.L., die sich um deren Vermarktung kümmert. Außerdem die Zigarrenfabriken „Flor de Copan“ in Honduras, die „Tabacalera de Garcia“ (größte Zigarrenfabrik der Welt mit Sitz in der Dom. Rep.), die Marke „VegaFina“ und die Anteile an den lokalen Habanos-Importeuren in der Welt, wie beispielsweise auch der 5THAvenue Products Trading-GmbH. 

Zigarrenproduktion auf Cuba
Ein Blick in die Zukunft.

Die Investoren hinter Gemstone Investment Holding Ltd. und Allied Cigar Corporation S.L. möchten anonym bleiben. Habanos S.A. teilte jedoch mit, dass sie eine langfristige Perspektive für die Geschäftsbereiche haben. Die Allied Cigar Corporation S.L. informierte darüber, dass man mit dem aktuellen Management-Team sehr zufrieden sei und daran festhalten werde, um gemeinsam weiteres Wachstum im Premiumzigarren-Segment zu schaffen.

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Antworten

  1. ….um gemeinsam weiteres Wachstum im Premiumzigarren-Segment zu schaffen…hier stellt sich die Frage, ob dieses angepeilte Wachstum aus einer Erhöhung der Produktionskapazitäten, oder aus einer entsprechenden Preispolitik generiert werden wird. Ich vermute, das sich der Focus etwas Richtung Fernost verschieben wird, wo weniger Kulturbanausen, Dinkelkekser und Bedenkenträger das Sagen haben und möglicherweise nicht der Meinung sind, dass man komplette Kisten mir Warnhinweisen und Bilder von Innereien zukleistern muss.