Zigarren.Zone hat schon länger ein Auge auf ein interessantes Projekt geworfen: Zigarren Manufaktur Dresden. Was dahinter steckt, deckt Zigarren.Zone auf. Das Ziel ist hoch gesteckt – das gefällt mir. Nach eigenen Aussagen lautet das Ziel: 

Wir wollen den deutschen und europäischen Zigarrenmarkt mit hochwertigen Longfillern aufmischen, welche den direkten Vergleich mit Havannas standhalten. Unser Anspruch ist dabei nur der allerhöchste: Edle Zigarren, gefertigt nach kubanischer Tradition – mit deutscher Qualität.

Zigarren_Manufaktur_Dresden_Logo_01
  • Facebook
  • Twitter
Was ist? Schüttelst du jetzt den Kopf? Warum? Etwas Grosses beginnt immer ganz klein. Lass uns gemeinsam auf die Reise gehen und schauen, wer hinter diesem Ziel steckt und wie sie es erreichen wollen. Der Stand per September 2015 ist: Der Tabak wird aus Nicaragua kommen. Die beiden Inhaber bereisen derzeit den karibischen Raum. Die Manufaktur in Dresden ist derzeit 18m2 gross.

 

 

Die Macher

Zigarren_Manufaktur_Dresden_Kathrin_01
  • Facebook
  • Twitter
Katrin Lieberum – Geschäftsführung

Nach ihrer Ausbildung zur staatlich geprüften internationalen Touristikassistentin studierte sie im Bachelor International Business Administration und folgend im Master International Business. Vor und während ihrer Ausbildungszeit lebte, arbeitete und studierte sie in Honduras, Kanada, Mexiko, Irland, Griechenland, Dresden und bei den Ostfriesen. Mit der Zigarren Manufaktur Dresden möchte sie ein Stück Kuba nach Dresden bringen, hochwertige und vor allem nachhaltige Zigarren produzieren.

 

Zigarren_Manufaktur_Dresden_Lazaro_01
  • Facebook
  • Twitter
Lazáro Javier Herrera Cabrera – Produktion

Er wurde in Havanna (Kuba) geboren. Nach seinem Abiturabschluss absolvierte er eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und anschließend eine Ausbildung zum Zigarrendreher als Facharbeiter in der Fabrik José Marti (ehem. Tabakfabrik H. Upmann Havanna) in Havanna. Es folgte eine Weiterbildung zum Tabakgütekontrolleur bei dem Staatsunternehmen Tabacuba in Havanna. Im Jahr 2004 wechselte er zur Tabakfabrik Patagas, wo er als Abteilungsleiter das Qualitätsmanagement sowie das Exportlager verantwortete.

Im November 2007 reiste er nach Deutschland ein und absolvierte damit einhergehend einen Integrationskurs, die Deutschkurse (B1 & B2) und einen berufsbezogen Deutschkurs (ESF-BAMF) für Bürokommunikation. Danach war er einige Jahre als selbständiger Zigarrendreher tätig und gründete zuletzt mit Katrin die Zigarren Manufaktur Dresden. Aufgrund seiner Ausbildung und langjährigen Tätigkeit in renommierten Zigarrenmanufakturen auf Kuba, besitzt er umfassende Fachkenntnisse in Vorbereitung und Verarbeitung von Rohtabak zu hochwertigen Longfiller Zigarren. Während dieser Zeit hat er sich regelmäßig weiterentwickelt und verschiedene Funktionen in der Manufaktur ausgeführt, sodass er die kompletten Verarbeitungsabläufe vom Rohtabak bis hin zu Zigarren und deren Qualitätsstandards kennt.

In Deutschland arbeitete er für verschiedene Auftraggeber, für die Prestige und Lifestyle eine wichtige Rolle spielen, auf Veranstaltungen als Torcedor und gab Zigarrenworkshops. Zu seinen Auftraggebern zählten bzw. zählen unter anderem Automobilhersteller, Finanzdienstleister, Modegeschäfte, Bars, Makler und Luxusgüterproduzenten. Durch diese Tätigkeit baute er umfangreiche Geschäftskontakte in der Zigarrenbranche auf und hat bereits unter Zigarrenrauchern eine gewisse Bekanntheit erreicht.

Woher stammt der Tabak?

Der Tabak für die Zigarren wird aus Nicaragua direkt vom Kleinbauern kommen. Dort herrschen hervorragende Bedingungen für die Aufzucht für hochwertigen Blätter vorherrschen, sowohl vom Klima als auch von der Bodenqualität her. Damit gibt es in Nicaragua die besten Voraussetzungen für Spitzentabak, welcher auch den hohen Ansprüchen für würzige und vollaromatische Longfiller Zigarren entspricht. Gekauft wird direkt beim Kleinbauern, da Kathrin und Lazáro wissen möchten, woher ihr Rohstoff kommt, wer ihn anbaut und zu welchen Bedingungen. Davon versprechen sie sich eine große Transparenz für sich und ihre Kunden. Über die Rohstoffqualität hinaus sollen aber auch die Anbaubedingungen ihren Ansprüchen genügen.

Auch soziale Hintergedanken

Eine faire Entlohnung der Bauern, die ausreicht um Familien zu ernähren, und faire Arbeitsbedingungen sind ihre Anforderung, sowie die strikte Ablehnung von Kinderarbeit. Leider werden in vielen Ländern immer noch Kinder bei der körperlich harten Feldarbeit als günstige Arbeitskräfte eingesetzt. Von der Einhaltung ihrer Anforderungen werden sie ihre Partner auswählen und sich vor Ort überzeugen. Sie sehen sich auch in der Verantwortung, durch eine faire Preisgestaltung auf Augenhöhe und Beratung für die Umsetzung zu sorgen. Durch eine enge Zusammenarbeit versprechen sie sich natürlich auch die langfristige Sicherung vom Zugang zu hervorragendem Rohtabak für ihre Zigarren.

Offene Manufaktur

Bei der Produktion der Zigarren lassen sie dich gerne über die Schulter schauen. Das Handwerk wird für Besucher in der offenen Manufaktur, aber auch auf Veranstaltungen, auf denen sie mit Zigarrenliebhabern in Kontakt kommen und frische Zigarren fertigen. In Workshops kannst du unter Lazáros Anleitung deine eigene Zigarre drehen und erfährst Wissenswertes rund um die Zigarre.

Und wo ist die Website? Genau hier – klick

(Inhalt und Fotos z.V.g., vielen Dank) 🙂