Verbot von Zigarren Markennamen in Frankreich – Die spinnen, die Gallier

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Liebe Zigarren.Zone Freunde, es ist passiert: Verbot von Zigarren Markennamen in Frankreich – Die spinnen, die Gallier. Obwohl wir den letzten Teil der Schlagzeile noch aus unserer Kindheit her kennen und ihn mit etwas witzigen und rebellischen verbinden, rebellieren die Gallier nun erneut. Dieses Mal nicht gegen das Römische Reich in einem Comic, sondern gegen Markennamen von Zigaretten und Zigarren in der Realität.

Das ist so absurd, dass ich diesen Blog Beitrag bewusst etwas zynisch verfasst habe.

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Markennamen wie PUNCH und PARADISO sind verboten

Mit einer Übergangsfrist von 2 Jahren dürfen sich die beiden Zigarrenmarken noch so nennen. Danach sind sie verboten. Die Gallier haben das entschieden, damit die eingeführte neutrale Verpackung nicht durch den Markennamen unterwandert wird. Der unmündige Konsument soll also soweit geschützt werden, dass ihm ein Markenname wie PARADISO nicht dazu verleiten soll, sich durch einen unterschwellig wirkenden Markennamen im Paradies zu wähnen.

Die gallische Bedeutung von PUNCH heisst „Schwung, Elan, dynamisch sein.“ Gemäss der gallischen Obrigkeit ist es also bewiesen: Wer die Zigarrenmarke PUNCH kauft fühlt sich dynamisch und ist ein schwungvoller Typ. Das ist also ab sofort vorbei. Die Konsumenten werden zu grauen Mäusen abgestempelt und dürfen nur noch das denken und fühlen, was ein paar Gallier im Elfenbeinturm bestimmen.

Aber was, wenn das die Tabakindustrie so gewollt hat?

Hmmm…. stell dir doch mal was ganz anderes vor. Was, wenn die Tabakindustrie mit ihrer Macht das alles so geplant hat? Die ganzen unsinningen Gesetze selbst in die Wege geleitet hat? Warum? Etwas, das verboten ist, erweckt im Menschen erst recht den Hang des Begehrens, des unbedingt „Haben wollen“. Dann wird noch mehr konsumiert. Ganz schön schlau. Übrigens: Diesen Gedanken äusserte Peter Heinrichs in einem Zigarren.Zone Kurzinterview: Die Vernichtung der Tabakindustrie Teil 2.

Ich möchte, dass auch das Wort „saucisson“ verboten wird

Das bedeutet Wurst. Aber der Satz „être ficelé(e) comme un saucisson (mal vêtu)“ bedeutet: Unmöglich angezogen sein. Ich finde, es gibt genug Banausen, die sich wirklich unmöglich anziehen. Das wirkt negativ auf die Menschheit und kann Aggression und Depressionen auslösen. Das darf keinesfalls länger tolerierbar sein.

Hat das irgend etwas im entferntesten mit dem Verbot von Zigarren Markennamen zu tun? Nein, keineswegs. Es ist bloss genau so absurd. Deshalb sollte das als ein Beispiel dienen, fern jeglicher Realität.

Ist es politisch korrekt von Galliern zu sprechen anstatt von „Französische Regierung“?

Wen kümmert’s.

Wer den ganzen Artikel bei „Le Monde“ lesen will, möge seinen Geist hier erhellen.

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Vasilij Ratej

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Vasilij Ratej

2 Gedanken zu „Verbot von Zigarren Markennamen in Frankreich – Die spinnen, die Gallier

  • 2. Februar 2017 um 12:19
    Permalink

    Gebt den Trotteln richtige Arbeit, dann kommen die nicht auf dolche Gedanken!
    Gibt es ja bei uns auch mehr als genug, siehe „Mohrenkopf, Neger oder Zigeunerschnitzel“

    Antwort
  • 2. Februar 2017 um 9:53
    Permalink

    Das wäre sehr kontraproduktiv seitens der Tabakindustrie würde es stimmen. Ich traue mich mal zu behaupten das ein Großteil aller Zigarren über Marke, Banderole, Kiste und dem ganzen verkauft wird. Der Verpackung ist heute essentiell und ist noch eine der wenigen Möglichkeiten zu werben. Speziell große Unternehmen wie Davidoff, welche alle paar Monate was neues am Markt bringen sind darauf angewiesen. Neueinsteiger würde die Industrie auch nur bedingt ansprechen, weil die jüngeren noch mehr auf Optik schauen.

    Gruß
    Patrick

    PS.: Aber stimmt, die Gallier spinnen definitiv :))

    Antwort

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