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Liebe ZigarrenZone-Freunde, ich habe die grosse Freude ein weiteres Pre-Tasting für euch zu verfassen – also eine Verkostung vor dem Verkaufsstart in Europa. Winston Churchill kommt mit einer neuen Linie ab August 2017 in den Verkauf. Von der Toro war ich nicht sonderlich begeistert. Aber das Format Churchill gefiel mir. Die Robusto ist ein beliebtes Format. Kompakt, nicht zu gross und nicht zu klein und mit einem schönen Ringmass bietet ein solches Format eine gute Geschmacksbalance. So wollen es uns die Hersteller zumindest verkaufen. Ob die neue Robusto der Winston Churchill The Late Hour diesem Verkaufsargument Stand hält kläre ich mit diesem Pre-Tasting eines Einzelexemplares. Danke an Thomas Portmann für seine Grosszügigkeit ❤️

Ach ja, da ist noch eine Sache: Der Tabak wurde zuvor in Fässern gereift, in dem zuvor ein schottischer Single Malt Whisky schlummerte. Ob sich das auf den Geschmack auswirkt?

HAVE A GOOD SMOKE 😁

Vasilij Ratej Herausgeber, Zigarren.Zone

 

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Fakten

  • Name der Zigarre: Winston Churchill The Late Hour
  • Herkunftsland: Dom. Republik
  • Hersteller: Oettinger Davidoff
  • Tabak: 
    • Einlage: San Vicente Mejorado Visus, Piloto Seco und Olor Visus (Dominikanische Republik) Estelí Visus und Condega Visus (Nicaragua)
    • Umblatt: Negro San Andrés (Mexiko)
    • Deckblatt: Ecuador «Habano» – Marron Oscuro (Ecuador)
  • Form: Pajero
  • Verkostet am: 17.07.17
  • Anzahl Zigarren, die verkostet wurden: 1
  • Boxdate: Unbekannt
  • Empfohlene Mindestreifezeit: Sofort zum Verkosten geeignet. Ich empfehle eine Akklimatisierung von etwa 4 Wochen nach dem Kauf
  • Deckblatt Farbe: Maduro bis „Oscuro“(Zigarrenfarben erkennen)
  • Verpackung: Im Cellophan / 20er Holzkisten / 4er Schachteln / Einzelexemplare
  • Grösse: 125 mm, Ring 52 (21 mm)
  • Format: Robusto
  • Preis: Empfohlene Verkaufspreise in der Schweiz (Stand August 2018)
    • Beim Kistenkauf in der Schweiz gewährt der Händler oft 10% Rabatt. Portmann Tabak gehört auch dazu.
    • Format Robusto: 4er Schachtel CHF 80.80 / 20er Kiste CHF 404.-
    • Format Toro: 4er Schachtel CHF 91.60 / 20er Kiste CHF 458.-
    • Format Churchill: 4er Schachtel CHF 91.60 / 20er Kiste CHF 458.-

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Cask Ageing

Oettinger Davidoff schreibt: „Die Reifung in Fässern, in denen zuvor schottischer Single Malt Whisky schlummerte, verstärkt die Süsse und Tiefe des Tabakaromas. Der für The Late Hour zusammengestellte Blend enthält Condega Visus Tabak, dessen Blätter fest zusammengepresst in zehn Fässern aus Amerikanischer Weiss- Eiche lagern, in denen zuvor Single Malt Whisky von der schottischen Speyside heranreifte. Mit zunehmender Wärme in den versiegelten Fässern durchläuft der Tabak einen Fermentierungsprozess. Nach drei Monaten werden die Fässer gedreht und der Tabak reift dann weitere drei Monate. Alles in allem nimmt er sechs Monate lang die Aromen von Holz und Whisky auf und ist dann erst bereit für den Blend der Winston Churchill – The Late Hour.“

Wie ich diese Zigarre erlebte

Ok, das liest sich schon mal interessant. Keine Bange: Die Zigarre ist keineswegs aromatisiert – ich mag sowas sowieso nicht. In der Tat kann ich bestätigen: Der Smoke war ein wahrer Genuss. Die Tiefe und Süsse des Tabaks ist sehr rund und harmonisch. Leider minderte ein schlimmer Schiefbrand den Genuss. Mit der Flamme musste ich ihn stets korrigieren. Die Asche ist bei diesem Exemplar schon recht gut. Keine flockige, bröselige Asche, sondern relativ fest. Bei Kreationen aus dem Hause Oettinger Davidoff ist das meistens ein Kritikpunkt. Aber eben, bei diesem Einzelexemplar nicht.

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Angeschnitten habe ich sie mit dem Rundbohrer. Auf diese Weise gelangt der Rauch „komprimiert“ an die Zunge und den Gaumen. Will man den Tabak-Wissenschaftlern Glauben schenken spielt der Anschnitt für den Geschmack keine Rolle. Subjektiv gesehen vielleicht schon. Nun, wie dem auch sei: Die Zunge und den Gaumen erfreut der Geschmack: Süss, tief, sanft pfeffrig, rund und harmonisch – gleich zu Beginn und bis zum Schluss. Retronasal: Holz, etwas Pfeffer und Süsse. Tolle Balance!

 

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Der Zugwiderstand ist wie er sein sollte – also gerade richtig 😁  Der gesamte Smoke bleibt linear. Die Zigarre startet gleich von Beginn an durch und bleibt bis zum Finale mit dieser Geschmacksvielfalt. Du solltest mal mein Grinsen sehen… jetzt, als ich die Zigarre gerade weg legte.

 

Fazit

Ich war positiv überrascht. Der Geschmack war für mich ein Erlebnis – und zwar genoss ich die Robusto von Anfang bis zum Schluss. Der Schiefbrand minderte den Genuss. Ich musste einfach aufpassen, dass ich ihn nicht zu heftig werden liess. Die Flamme hat ihr Werk dann auch getan – und zwar immer wieder. Die Asche war fest. Kein Bröckeln – so mag ich das. Was die Stärke angeht: Sie hat „Wumms“, man sollte sie nicht auf nüchternen Magen verkosten. Ich freue mich auf den Verkaufsstart, der in der Schweiz per 02.08.17 beginnt. Ich prophezeie der Robusto: Best-Seller, gefolgt vom Format „Churchill“. Ob die Toro was wird, ist schwer zu sagen. Die Toro braucht meiner Meinung nach noch etwa 8 Wochen Akklimatisierung. Ich bin gespannt.

 

Hinweis zum Einzel Tasting

Eine Zigarre anhand eines Exemplars zu bewerten, ist kaum aussagekräftig. Die Zigarren entwickeln sich bei der Lagerung weiter (besonders wichtig bei kubanischen Zigarren). Im „Einzel Tasting“ wird ein Exemplar einer Zigarrenlinie verkostet. Deshalb vergibt Zigarren.Zone keine Punktwertung mehr bei Einzel Tasting.

 

Danke an den Sponsor ❤️

Nachfolgend noch ein paar Fotos von Oettinger Davidoff:

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