Liebe ZigarrenZone-Freunde, Natscha Bijker stellt „Fake“-Zigarren her. Diese „Zigarren“ bestechen mit herausragenden holzigen Noten und mit wirklich extremen Rästaromen nach brennendem Holz – würde man sich eine solche Zigarre denn wirklich anzünden… Wie sie auf die Idee gekommen ist Zigarren-Schlüsselanhänger herzustellen erzählt sie im beliebten ZigarrenZone-Interview. Aber zuerst musste ich ihr mal anderweitig auf den Zahn fühlen.

HAVE A GOOD SMOKE, Vasilij Ratej

Herausgeber, ZigarrenZone Onlinemagazin

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Herzlich Willkommen! Ah, wieder mal eine Frau im Interview. Findest du nicht, dass der Zigarrengenuss den Männern vorbehalten sein sollte?

Nein, erstens finde ich es Klasse eine herrliche Zigarre zu genießen, und wo wären wir ohne all die schöne Bilder von Frauen die es auch so sehen.

Ok, ok! Du bist im Kreise der Interviewten eine Rarität, oder zumindest eine Limitada. Warum gibt es nicht mehr Frauen, die Zigarren schmauchen?

Weil sie sich vielleicht nicht trauen. Aber wie man sieht werden es immer mehr weibliche Afficionados in diversen Foren und Gruppen.

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Was sagst du Männern, die sich daran stören dich eine Zigarre genießen zu sehen?

Lasst uns mal zusammen eine schöne Zigarre rauchen und danach bin ich gespannt ob ich deine Meinung ändern konnte.

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Natascha, auf Facebook sieht man seit einigen Wochen Fake-Zigarren, die du in Umlauf gebracht hast. Die sahen verblüffend gut aus. Seit wann kannst du Zigarren rollen?

Seit ich bei der Hausmesse von Benden bei Rosa Arredondo mittgemacht habe.

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WIRKLICH? Auf den Fotos sehen die echt wie echt aus – erstaunlich! Kompliment, das sieht wirklich toll aus!

Danke, die überzeugen auch sicherlich mit sehr holzigen Noten.

(Hinweis der Redaktion: Äh – natürlich sind es keine Fake-Zigarren, sondern Zigarren-Schlüsselanhänger aus Holz).

Wie bist du auf die Idee gekommen?

Stumpen Bruder Olaf K. aus D. ist schuld an diese Misere.

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Wie funktioniert das mit der Produktion?

Eigentlich ist es sehr einfach. Ich nehme einen simplen Besenstiel und säge die in gleichlange Stücke. Danach wird die eine Seite mit dem Dremel angeschliffen, so dass es aussieht wie Asche. Dann wird ein wenig gemalt. Oben Braun und natürlich die Asche in Grau, Weiß und Schwarz. Nachdem das alles getrocknet ist, werden die Banderolen aufgeklebt, und anschließend die Häkchen rein geschraubt. Danach werden sie aufgehängt und 3 bis 4 mal lackiert. Und fertig sind die „Fake“ Zigarren.

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Wo verkaufst du diese Unikate und was kosten sie?

Eigentlich mehr oder weniger in den Gruppen wo die Genießer durch Posts aufmerksam werden und mich per PN anschreiben. Ich fertige dann nach Wunsch die Anhänger pro Stück für 5 Euro an.

Gibt es eine lustige oder spannende Story, die du mit Zigarren erlebt hast, und du sie gerne mit den ZigarrenZone-Lesern teilen möchtest?

Wenn man mit Afficinados zusammen ist erlebt man ständig lustige und spannende Storys! Das absolut lustigste und spannendste war für mich persönlich allerdings das Anbaden in Binz.

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