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Liebe Zigarren.Zone Freunde, eine Schande ist die Tatuaje Cojonu 2003 Toro. Es macht mich stinksauer, dass irgend ein Ignorant das komplette Verpackungsdesign an kubanische Limitadas anlehnt. Soll das vielleicht ein Witz sein? Welcher Verantwortliche ist eigentlich so doof (eigentlich würde ich gerne saudoof schreiben, aber das gehört sich nicht). Hoppla, schon geschrieben. Ich bin echt stinksauer! Vielleicht wird Herrn Pete Johnson dieser Beitrag zugespielt und übersetzt, damit er sich für die Zukunft besser vorbereitet für ein Verpackungsdesign. Denn diese Zigarre hätte es verdient, nicht als billig aussehendes „Abgeklatsche“ einer kubanischen Limitada verpackt zu werden, sondern als eigenständige Schönheit! So ein gut gereifter, alter Tabak komponiert zu einem wirklich guten Geschmackserlebnis verdient eindeutig ein eigenständiges Verpackungsdesign, das die Zigarre emporhebt. Stattdessen wird sie ins Lächerliche gezogen. Nächstes Mal besser nachdenken, Herr Pete Johnson.

Nachtrag nach der Veröffentlichung: Offenbar ist das in letzter Zeit in Mode gekommen. Im Blog von Manuel Fröhlich wurde früher schon von anderen Marken darüber berichtet. Beispiel 1 und Beispiel 2.

Vasilij Ratej

Herausgeber, Zigarren.Zone

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Persönliche Eindrücke

Verkostungsnotizen vom 24.08.2016

Betrachtung

  • Das Deckblatt ist im grossen und ganzen gut verarbeitet
  • Der Tabak beim Zigarrenfuss lässt nichts gutes erahnen, es sieht recht „husch-husch“ gewickelt aus
  • Die beiden Anillas sind minderwertig im Druck und machen keinen guten Eindruck, so, als ob es sich um eine Fälschung handelt

Kaltduft

  • Sie duftet angenehm stallig

Kaltzug

  • Angenehm animalisch
  • etwas würzig

Die ersten Minuten nach dem Anzünden

  • Sie ist kräftig würzig
  • Retronasal wunderbar würzig
  • Am Gaumen: Eine gute Portion „tiefer“ Tabak

Erste Hälfte

  • Sie ist gut kräftig
  • Retronasal entwickelt sie sehr schöne Röstaromen
  • Am Gaumen: Würze, herbal, sanft zartbitter
  • Sehr leichter Zugwiderstand, was mich nicht erstaunt (sieht man zu Beginn des Zigarrenfusses)
  • Trotz des leichten Zugwiderstandes geht kein Geschmack verloren
  • Hohe Rauchentwicklung
  • Die Asche ist fest und hält recht gut

Zweite Hälfte

  • Sie entwickelt sich stetig
  • Süsse Note mischt sich zum Geschmack
  • Sehr gute Balance zwischen Würze, Zartbitter und Süsse
  • Der Zugwiderstand bleibt sehr leicht
  • Die hohe Rauchentwicklung bleibt
  • Die Asche bleibt fest, aber Vorsicht ist geboten, damit sie nicht abfällt und Unheil anrichtet

Fazit

Diese Zigarre hat mir beim Verkosten vom Geschmack her durchaus Spass gemacht und sie hat mir geschmeckt. Alles drumherum jedoch lehne ich entschieden ab: Die miserable Druckqualität der Anillas sowie das komplette Verpackungsdesign, welches sich eindeutig an kubanische Limitadas anlehnt. Offensichtlicher geht es gar nicht. Schau dir mal die Fotos genau an, du wirst genau erkennen, in welchen Dingen hier schamlos kopiert wurde. Diese Zigarre verdient ein komplett eigenständiges Verpackungsdesign. Vielleicht erreicht mein Bericht ja Herrn Pete Johnson, damit er hier was ändern kann. Die Zigarre würde es verdienen. Denn hier wurde richtig schön gut gelagerter, alter Tabak verwendet. Ich finde es eine Schande. Aus diesem Grund verzichte ich auf den Rest des eigentlichen „Zigarren.Zone“ Reviews und lasse die „Zigarren Fakten“ und die „Bezugsquellen“ weg. Ich bin stinksauer!

Hinweis zum Review

Eine Zigarre anhand eines Exemplars zu bewerten, ist kaum aussagekräftig. Die Zigarren entwickeln sich bei der Lagerung weiter (besonders wichtig bei kubanischen Zigarren). Im „Einzel Review“ wird ein Exemplar einer Zigarrenlinie verkostet. Deshalb vergibt Zigarren.Zone keine Punktwertung mehr bei Einzel Reviews

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