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Liebe Zigarren.Zone Freunde, heute ist es mir eine besondere Freude, Herr Dirk Prautzsch vorzustellen. Er ist weltweit der einzige Kurator, Sammler und Arrangeur von Cigarelementen. Seine Werke zeichnen sich in besonderer Weise durch die Herkunft und Ästhetik des eingesetzten Materials aus. Du wirst noch mehr über ihn auf Zigarren.Zone zu lesen bekommen. Heute starten wir mit einem Rundgang und schauen ihm über die Schulter. Noch ein Tipp: Am Schluss des Beitrags gibt’s ein Video über Herrn Prautzsch, unbedingt anschauen.

Wie immer gilt das Urheberrecht: Alle Veröffentlichungen bedürfen vorher der Genehmigung von Herrn Prautzsch. 

Liebe Zigarren.Zone Freunde, ich schlage vor, dass du diesen Beitrag und die Fotos mit einer schönen Zigarre und einem tollen Getränk geniesst. Ja und vor allem: Entschleunige dabei, das wird dir richtig gut tun 🙂

Vasilij Ratej

Herausgeber, Zigarren.Zone

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Zum vierten Mal

Im September 2016 wird Prautzsch mit seiner Zigarrenkunst zum vierten Mal wieder als Messeaussteller auf der Inter-tabac in Dortmund (16.9.16 – 18.9.16) auftreten und seine Werke dem dortigen Fachpublikum der Tabakbranche zugänglich machen. Zusätzlich wird wiederholt der Messestand der Firma Habanos sa./5th.Avenue mit hochwertigsten Bildern seines Bestandes dekoriert.

Auch wenn die Größe des dortigen Messestand vergleichsweise eher bescheiden ausfällt, so gilt dieser doch als ein Highlight der Inter-tabac für alle Besucher und die Messeleitung der Westfalenhallen Dortmund.

Da Prautzsch mit seiner Zigarrenkunst weltweit einzigartig ist, ist es erfahrungsgemäß immer sehr erklärungsbedürftig was es mit seiner Zigarrenkunst genau auf sich hat. Es gelingt dann die Exklusivität seiner Werke zu begreifen, zumal man meist die Arbeit die damit zusammenhängt falsch einschätzt.

Prautzsch hält über 100 Bilder in zwei verschiedenen Kollektionen bereit, die er als thematische Inspirationsquelle einsetzt oder aber auch zu vorübergehenden Dekorationszwecken verleiht.

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Spieglein, Spieglein an der Wand, wo sind die Anillas im ganzen Land?

„Hinter der Couch bei Herrn Prautzsch…“

Die Zigarre ist heute ohne die vielfältigen Bänder und farbigen Motive auf den Zigarrenkisten kaum noch vorstellbar. Man stelle sich ein Zigarrensortiment in einem begehbaren Humidor vor – ohne Zigarrenringe, Vistas usw.. Kaum jemand wäre in der Lage, die einzelnen Marken zu unterscheiden. Die Zigarrenwelt wäre somit ziemlich monoton und ungleich unspektakulärer als mit diesen kunstvoll gearbeiteten und ausdrucksstarken Elementen um und an der Zigarre. Dieses vielfältige Material verdient also mehr Beachtung und es ist das Einzige was über den Rauchgenuss hinaus an Erinnerung übrig bleibt.

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Lassen wir Herrn Prautzsch selbst zu Wort kommen

Ich bin nach langjähriger Marktvorbreitung seit 2013 „selbst und ständig“ als Künstler unterwegs. Meine bisherige berufliche Existenz habe ich zum damaligen Zeitpunkt aufgegeben und nun in eigener Sache international tätig. Inzwischen gelte ich als weltweit einziger Kurator, Sammler und Arrangeur von Cigarelements. Die Werke bestechen durch die Herkunft und Ästhetik des vom Künstler eingesetzten Materials. Prautzsch bearbeitet innerhalb der von ihm gegründeten Kunst zwei Themengebiete:

1. Zigarrenkunst aus der Gegenwart

Das heißt, es werden ausschließlich unterschiedlichste Materialien aus der heutigen, aktuellen Zeit verarbeitet. Alle Materialien stammen garantiert von bereits gerauchten Zigarren. Beim Genuss einer Zigarre entstehen, auch unter wildfremden Personen, sehr intensive, inhaltlich gehobene und manchmal auch erstaunlicherweise sehr vertraute Gespräche. Dadurch entwickeln sich Erinnerungen und Geschichten, die in einem Bild vermählt und arrangiert werden können. Alle diese Geschichten und Erinnerungen verblassen mit der Zeit, werden so aber in einem Bild wach und am Leben gehalten. Ein Werk, welches der Gegenwart zugerechnet wird, zählt außerdem irgendwann einmal zum Thema der „Zigarrenkunst der Vergangenheit“, weil der Inhalt dieses Motivs irgendwann veraltet und antik wird, trotzdem bleiben die Erinnerungen erhalten. Das macht unter anderem den besonderen Reiz dieser Bilder aus.

 

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2. Zigarrenkunst aus der Vergangenheit

Hierbei werden ausschließlich antike Lithographien der geschichts – und traditionsreichen Tabakkultur aus der prärevolutionären kubanischen Zeit verwendet. Alle eingesetzten Unikate sind wegen der sehr hochwertigen Drucktechnik, ihres Alters und ihrer jeweiligen Geschichte sehr exklusiv, selten und teilweise sehr wertvoll und rar. Die Brillianz, die Genauigkeit der Drucktechnik mit ihrer besonderen Haptik und die besondere Geschichte die sich um jedes einzelne Stück rankt, macht die besondere Faszination dieser Bilder aus.

Aufgrund der hohen Goldanteile in den verschiedenen Motiven, ihrer Vielfältigkeit und Verspieltheit, ist es für das Auge des Betrachters ein einzigartiger Genuss, wenn aus vielen einzelnen Kunstwerken ein Großes kreiert wird. Eine ganz eigene Welt eröffnet sich dem interessierten Betrachter durch die Sicht eines Vergrößerungsglases. Dabei kann man einen Moment in diese dargestellte alte Zeit eintauchen und es eröffnen sich Details, die man nie geahnt hätte. Ein absolut fesselnder und bleibender Eindruck bleibt zurück. Endlich ein Bild, daß bedingungslose Nähe verträgt.

Häufig wird behauptet, daß es keinen eindrucksvolleren und zum Thema Zigarre passenderen Wandschmuck gibt, als diese Bilder.

Bild Arbeitsprozess
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Chirurgische Vorbereitung

Ist das Material beisammen, skizziert Dirk Prautzsch die künftige Arbeit, platziert Schablonen, komponiert die Anordnung der historischen Vistas aus Lithographien mit Goldprägung oder der modernen Banderolen mit Hologrammen. Hat ein Kunde besondere Vorstellungen von „seinem“ Bild, berät Dirk Prautzsch mit ihm die Auswahl und Anordnung möglicher Motive, bis ein stimmiges Gesamtwerk entsteht.

Dirk Prautzsch streift weiße Baumwollhandschuhe über seine Hände bevor er einen tragenden Kartonbogen auf seinen Arbeitstisch legt. Skizzen, Schablonen, Messer, Lupe liegen bereit. Die handwerkliche Arbeit an den Bildern dauert je nach Motiv wenige Wochen oder mehrere Monate. Bis zu dreihundert Arbeitsstunden fließen in ein Bild. Jede einzelne Stunde erfordert permanente Konzentration und äußerste Sorgfalt, da die verwendeten Materialien sehr empfindlich und oft unwiederbringlich sind.

 

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Bild Arbeitsprozess
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Der Genussmensch und seine Passion

Dirk Prautzsch ist ein Genussmensch. Der Norddeutsche pflegt seine Liebe zu erlesenem Wein und guten Zigarren seit Jahrzehnten – sowohl privat als auch als Mitglied einer Bremer Cigar Lounge. Seine Begeisterung für und sein profundes Wissen um die Welt der Zigarre drückt Dirk Prautzsch seit einigen Jahren auch in den Bildern aus, die er aus Zigarrenbanderolen, Vistas, Tabakblättern und Zederholzblättern fertigt.

Am Anfang eines jeden Bildes steht die Idee für ein Thema, das es beleuchten soll. Die Geschichte eines Zigarrenlandes, die Darstellung einer Marke, die Umsetzung eines Logos. Hinzu kommt das Material, aus dem Dirk Prautzsch seine Zigarrenkunstwerke komponiert. Schon in dieser Phase ist Geduld erforderlich: Es dauerte sieben Jahre bis Dirk Prautzsch die nötigen Banderolen gesammelt hatte, die nun die Zigarrenmarke Opus X von Arturo Fuente vor Augen führen. Für die Bilder nutzt er die Banderolen tatsächlich gerauchter Zigarren, mit denen ihn ein Netzwerk von Privatpersonen und Fachhändlern versorgt.

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Die ruhige Hand

Jahrelange Erfahrung fließt in diese Handarbeit ein: von der Auswahl und Komposition der Motive, über den Einsatz der passenden Werkzeuge bis zur Wahl des Leims und des passenden Rahmens. Geduld, Geschick und Perfektionismus sind wesentliche Zutaten für das Gelingen der Arbeit. Eigenschaften, die Dirk Prautzsch zusammen mit der erforderlichen Kunstfertigkeit in den vergangenen Jahren immer weiter verfeinert hat. Vielleicht hat der 1964 Geborene seine ruhige Hand aber auch von seinem Vater geerbt, der ein begnadeter Retuscheur und Ölmaler gewesen ist.

Zu seiner Zigarrenbanderolenkunst haben ihn von Künstlern gestaltete Weinetiketten von Chateau Mouton Rothschild inspiriert. Dieses führende französische Weingut schmückt damit seine Weinflaschen und fördert zugleich die schönen Künste. Ähnliches probierte Dirk Prautzsch mit den Miniaturkunstwerken in und auf Zigarrenkisten – und fand begeisterten Anklang. Über seine Kunden redet er nicht – Diskretion ist oberstes Gebot. Aber beispielsweise in der Havanna Lounge in der Hansestadt Bremen sind einige seiner Werke zu sehen. Eines seiner Lieblingsbilder zur Historie der kubanischen Zigarrenmanufakturen hängt hier über der Feuerstelle im Kaminzimmer.

Ach ja, dieses Video empfehle ich dir auch von Radio Bremen.

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