Davidoff und der Traum von Kuba: „Mit der Rückkehr nach Kuba würde für unser Unternehmen ein Traum in Erfüllung gehen.“ Hans-Kristian Hoejsgaard, CEO Oettinger Davidoff AG, spricht im Zigarren.Zone Interview über Kuba, Davidoff’s Engagement in der Kunst und über seine erste Zigarre, die er mit 16 Jahren rauchte – und sie ihm gar nicht so richtig schmeckte. Der Genuss kam erst später.

Herr Hoejsgaard, herzlich willkommen im Zigarren.Zone Interview. Lassen Sie uns über DAVIDOFF Zigarren sprechen, dem Kronjuwel Ihrer weltweiten Marken.

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Hans-Kristian Hoejsgaard

Was bedeutet es, eine DAVIDOFF zu geniessen?
 
Eine Zigarre, im Speziellen eine Davidoff, zu geniessen ist für mich ein Luxus. Ich gönne mir den Luxus, mir etwas Zeit herauszunehmen. Zeit für mich, Zeit mit Freunden und Familie, Zeit um sich den schönen Dingen des Lebens zu widmen.

 

Die Kunst, das Leben zu geniessen und den Luxus einer 45 minütigen Pause zu erleben: Wie kann DAVIDOFF hierbei helfen?

Wenn Sie sich entscheiden, sich 45 Minuten oder mehr Zeit für sich oder mit Freunden herauszunehmen, dann ist das in der heutigen hektischen Zeit oftmals ein Luxus. Und diesen Luxus sollten Sie auch gebührend feiern respektive diesen besonderen Moment entsprechend begleiten. Für die Herstellung einer Davidoff Zigarre bedarf es mehr als 170 Arbeitsschritte und mehrere Jahre Zeit von der Aussaat des Tabaks bis zum Genuss der perfekt gerollten und gelagerten Zigarre. Die Davidoff Zigarre ist somit die perfekte wie auch würdige Ergänzung des Luxus „des sich Zeit Nehmens“.

Der Genuss, ganz allgemein gesehen, wird von immer mehr Menschen neu entdeckt. Welche Rolle spielen DAVIDOFF Zigarren, um diesen Menschen den Genuss DAVIDOFF näher zu bringen?
 
Wenn Sie sich – wie ich zu sagen pflege – den „erschwinglichen Luxus“ einer Davidoff Zigarre gönnen, dann tun Sie dies sicherlich aus Anlass eines speziellen Momentes. Weil Sie einen speziellen Moment oder einen aussergewöhnlichen Anlass geniessen oder feiern wollen. Die schönen Momente des Lebens geniessen, hierfür stehen wir mit unseren Zigarren.

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Web-Tipp auf Zigarren.Zone: Review Davidoff Habana

 

Ab wann gibt es wieder DAVIDOFF Zigarren aus Kuba, und ist das für den Genuss überhaupt wichtig?
 
Mit der Rückkehr nach Kuba würde für unser Unternehmen ein Traum in Erfüllung gehen. Für uns kommt eine Rückkehr nach Kuba jedoch nur in Frage, wenn wir unserer «crop-to-shop»-Philosophie der vertikalen Integration auch in Kuba treu bleiben können. Wir möchten vom Samen bis zur Handrollung der Zigarren alle Schritte unter Kontrolle haben, um unserem Kunden weltweit die gewohnte, konstant hohe Qualität und somit höchsten Genuss garantieren zu können.

Eine Davidoff aus Kuba würde perfekt in unsere aktuelle Strategie und in unser Portfolio passen. Im 2013 haben wir höchst erfolgreich unsere Davidoff Nicaragua lanciert, eine Zigarrenlinie mit 100% Tabaken aus Nicaragua. Im Januar konnten wir öffentlich bekannt geben, dass wir nun auch in Nicaragua und Honduras über eigene Anbaufläche für hochwertigen Tabak verfügen. In Honduras verfügen wir bereits seit einigen Jahren über eine Produktionsstätte für unsere honduranischen Marken wie Camacho, Room101, Baccarat etc.

«Diese Akquisitionen stärken unsere «crop-to-shop»-Philosophie der vertikalen Integration, die einen Eckpfeiler unserer globalen Strategie darstellt. Sie untermauern aber auch, dass Davidoff eine Marke ist und keine Provenienz.»

Mit unserem Puro aus Nicaragua sprechen wir eine neue Klientel an, die auf das neue Geschmackserlebnis anspricht, aber die gewohnt hohe Qualität von Davidoff schätzt. Mit der Rückkehr nach Kuba würden wir diese Erfolgsgeschichte fortsetzen.

 

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Warum engagiert sich DAVIDOFF bei ART Basel und dessen Ableger in Miami und Hong Kong? 
 
Wir waren nach Ablauf unserer diverser Sponsoring-Engagements im Sport -und Musik-Bereich im 2011 auf der Suche nach einer neuen Sponsoring Plattform auf globaler Ebene, um unserer Marke in einer globalisierten Welt mehr Gewicht zu geben. Mit der Art Basel fanden wir das perfekte Engagement, welches in der Schweiz präsent ist und global ausstrahlt. Wir haben mit Heimatort Basel dieselben Wurzeln. Und mit den weiteren Austragungsorten Miami Beach und Hong Kong sind wir mit der Art Basel in unserem grössten Markt, den USA, sowie in unserem grössten Wachstumsmarkt, Asien, vertreten. Hinzu kommt, dass zwischen Kunstliebhabern und Zigarrenrauchern eine sehr grosse Affinität besteht. Bei Davidoff stehen wir ebenfalls für Kunsthandwerk auf höchster Ebene. Sei es im Bereich der Zigarrenproduktion, wo wir die Kunst des perfekten Tabakmischens oder Zigarrenrollens beherrschen. Oder sei es im Bereich unserer Premium-Accessoires, wo wir unsere Kunden mit exklusiver Handwerkskunst, zum Beispiel mit aussergewöhnlichen Humidoren wie den Clément- oder Cave de Paille-Humidoren, erfreuen.

 

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Davidoff Art Edition „Freedom“

Welchen Nutzen hat der Zigarren-Geniesser von diesem Engagement für seinen Genuss? 
 
Parallel zu unserem Engagement haben wir die Davidoff Art Initiative lanciert. Es handelt sich hierbei um ein philanthropisches Kulturförderungsprojekt zugunsten der Karibik und im Speziellen der Dominikanischen Republik, wo gegen die Hälfte unserer Mitarbeitenden angestellt sind. Im Rahmen dieses Projektes arbeiten wir mit Künstlern zusammen, die uns hinsichtlich neuer Produkte inspirieren und auch tatkräftig unterstützen. So konnten wir im letzten Jahr die erste Limited Art Edition unter Davidoff lancieren.

 

Welche neuen Produkte sind in diesem Segment geplant?
 
Wir werden unsere Kunden im nächsten Jahr mit weiteren limitierten Art Editionen erfreuen. Mehr möchte ich noch nicht verraten!

 

Lassen Sie uns noch etwas über Sie und Ihren Genuss sprechen.

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Ihre erste Zigarre haben Sie mit 16 Jahren genossen, eine Caminante Corona. Können Sie sich noch an den Geschmack erinnern? Können Sie ihn beschreiben?
 
An den Geschmack kann ich mich nicht mehr so genau erinnern. Aber ich weiss, dass mir die Zigarre auf Anhieb nicht so geschmeckt hat. Ich bin erst im Laufe der Zeit auf den „Genuss“ gekommen.

Was hat diese erste Begegnung mit einer Zigarre für Sie bedeutet?

Für mich war es eine Frage der Zeit, mit der ersten Zigarre in Berührung zu kommen, da ich in eine Familie mit entsprechendem Hintergrund geboren wurde. Mit 16 Jahren war für meine Mutter die Zeit gekommen, mich eine erste Zigarren kosten zu lassen. Für mich bedeutete es wohl, nun erwachsen geworden zu sein.

 

Welchen Rat geben Sie jemanden, der den Genuss für sich entdeckt und sich fragt, ob er eine DAVIDOFF Zigarre kaufen soll?
 
Eines der Leitmotive von Davidoff stammt aus der Zeit unseres Namensgebers Zino Davidoff und endet mit der Satz „Rauchen Sie weniger, aber Davidoff“. Dahinter kann ich absolut stehen. Ergänzend würde ich sagen, dass der Genuss einer Davidoff immer etwas Spezielles sein soll. Weil man sich etwas Gutes tun will, weil man sich etwas Zeit für sich herausnehmen und seinen Gedanken freien Lauf lassen möchte, oder weil es etwas zu feiern gibt.

 

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Manuel Fröhlich von MANUEL’S in Zürich (rechts) am Winston Churchill-Abend mit CEO Hoejsgaard von Oettinger Davidoff (links)

Wenn Sie eine DAVIDOFF Zigarre geniessen: Welchen Genuss erleben Sie dabei? Und: möchten Sie uns verraten, welche DAVIDOFF Zigarre Sie am liebsten verkosten?
 
Ich geniesse eine Zigarre aus unserem Hause immer sehr bewusst. Sei es am späteren Nachmittag im Büro, wenn ich mir für gewisse Arbeiten Zeit nehmen kann. Oder gerne nach einem schönen Essen mit einem guten Glas Rotwein. Zur Zeit sind meine Davidoff Favoriten die Winston Churchill, das Churchill Format, die Nicaragua Toro sowie aus der Davidoff Special Series die Short Perfecto. Jedoch geniesse ich auch gerne unsere anderen Marken. Zurzeit mag ich sehr gerne die Camacho Ecuador Robusto.

 

Herr Hoejsgaard, vielen Dank für Ihre Zeit, das schätzen meine Leser und Leserinnen von Zigarren.Zone sehr :)


Hans-Kristian Hoejsgaard, CEO Oettinger Davidoff AG